LC Attendorn

Infos und Neuigkeiten rund um den LC Attendorn

Förderung der neuen Flutlichtanlage an unserem 
Sportplatz in Attendorn durch die ZUG gGmbH


Wir bedanken und herzlich für die Förderung und Bereitstellung finanzieller Mittel zur Erneuerung unserer Flutlichtanlage an unserem Sportplatz hier in Attendorn. Gefördert wurde unsere Anlage von der ZUG gGmbH. 
Die Zukunft – Umwelt – Gesellschaft (ZUG) gGmbH ist eine bundeseigene gemeinnützige Gesellschaft, die vom Bundesumweltministerium gegründet wurde. Sie unterstützt das Bundesumweltministerium bei der Umsetzung und Betreuung von Förderprogrammen und Projekten. An den Standorten Berlin, Cottbus und Bonn arbeiten über 550 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an der Schnittstelle zwischen Umweltpolitik und förderpolitischen Maßnahmen. Auch die Umrüstung unserer Flutlichtanlage auf den LED-Betrieb wurde durch Bundesmittel entsprechend gefördert. 
„Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.“ 


 

 Herzlich Willkommen! 

 
Der LC Attendorn bietet das Training zur Leichtathletischen Grund- und Förderausbildung an. Ausgebildete Trainer vermitteln dies mit viel Spaß und der Athlet wird in der Gesamtheit gefördert. 
 
Die Freude am Sport, die Vielseitigkeit der Leichtathletik ist für alle Athleten von großen Interesse und Grundlage der Erfolge die Athleten des LC Attendorn haben. 
 
Die Zusammenarbeit mit heimischen und überregionalen Vereinen bietet eine optimale Förderung und so kommt es dann auch immer wieder vor, das Athleten des LC Attendorn an internationalen Meisterschaften teilnehmen und sich in die deutschen Bestenlisten einreihen. 
 
Wir würden uns freuen wenn wir mit diesem Vorwort Ihr Interesse geweckt haben und laden Eltern mit ihren Kinder zum kostenlosen Probetraining und Schnupperkursen ein. 
 
Neben der Leichtathletik haben bieten wir auch Fitness für Damen und Mutter-Kind-Turnen an. 
 
Viel Spaß auf den Seiten wünscht 
 
Ihr LCA Team 



  Hansemeeting 2025 in Attendorn

 

Es waren ja „nur“ die Kreismeisterschaften und das Hansemeeting – aber was für eine großartige Veranstaltung, die die Leichtathletik-Verantwortlichen in Attendorn zelebrierten. „Wir konnten den Zeitplan minutiös einhalten“, sagte Franz-Josef Quinke, Geschäftsführer des Ausrichters LC Attendorn. 215 Athletinnen und Athleten plus 65 Nachwuchskräfte tummelten sich bei Kaiserwetter im Hansastadion und dankten es dem Wettergott mit tollen Leistungen, die allerdings teilweise vom Winde verweht wurden. Bemerkenswert vor allem die hohe Zahl auswärtiger Vereine vom Ruhrgebiet bis weit ins Siegerland, die alljährlich den Saisonauftakt auf der Bahn nutzen. Die Meisterschaften waren zum ersten Mal in das Hansemeeting integriert, doch im Mittelpunkt standen zunächst einmal die Jüngsten. Deren Bewegungstrieb musste unter der erfahrenen Leitung von Sabrina Kipke erst einmal in geordnete Bahnen gelenkt werden. Erfreulich, dass bei dieser Talentshow gleich vier Vereine neun Mannschaften aufbieten konnten: Gastgeber LC Attendorn und die Olper Leichtathletik (TV und SC Olpe) mit je drei Mannschaften sowie der SC Fretter mit zwei und die SG Wenden mit einem Team. „Die Begeisterung bei den Kindern war sensationell. Sabrina machte einen tollen Job“, so Franz-Josef Quinke. Für einige hochleistungsorientierte Sportler war es die erste Standortbestimmung, und doch gab es erste DM-Normen sowie unzählige Bestleistungen. Vorzeigesprinter Ben Tröster von der TSG Lennestadt knackte fast erwartungsgemäß sowohl mit 10,83 Sekunden über 100 wie auch mit 22,31 Sekunden über 200 Meter die Normen für die U20-DM. Für den Schützling von Jochen Meyer sollte die U20-DM allerdings nur ein Zwischenstopp auf dem Weg zu den Europameisterschaften in Tampere werden. Der TSG-Trainer zeigte sich insgesamt sehr zufrieden und ist überzeugt, dass auch Simon Schulte noch die Normen packt. Sehr beeindruckt war Meyer auch von Lena Hose (W10), die sowohl über 50 Meter wie auch im Weitsprung klar dominierte. In Topform präsentierte sich Mia Gross (W14) vom SC Olpe. Sie pulverisierte ihre persönlichen Bestzeiten mit 13,07 Sekunden über 100 Meter wie auch mit 12,46 Sekunden über 80 Meter Hürden – in der DLV-Bestenliste nimmt sie derzeit Platz 6 ein, in Westfalen liegt sie auf Rang 2. Insgesamt konnte Trainer Dieter Rotter zahlreiche neue Bestleistungen für seine U16-Truppe verzeichnen. Die weibliche U16-Staffel hatte bereits eine Woche zuvor mit 51,18 Sekunden die DM-Norm geknackt – und doch ist die Zeit bei verbesserten Wechseln ausbaufähig. Es war ein guter Einstieg, so Dieter Rotter weiter, es war wichtig in den Wettkampfrhythmus zu kommen. Das galt auch die beiden „Majas“, nämlich Tröster und Blagojevic, die über 100 Meter bei starkem Gegenwind von -3,6 m/s ausgebremst wurden. „Aber ihre Zeiten waren ganz ansprechend“, relativierte U20-Trainer Michael Kluge. Für die Frauenstaffel, seit vielen Jahren Stammgast bei den Deutschen Meisterschaften, wird es wohl eng für Dresden. Die B-Norm wurde mit 1,7 Sekunden (noch) verfehlt. Allerdings fehlte die routinierte Schlussläuferin Sophia Werthenbach. Zu dem Thema DM äußerte sich Bob-Anschieberin Annica Deblitz: „Der DLV hat die Norm noch erschwert, es wird knapp für uns. Vorrang haben für uns erstmal die Westfälischen Meisterschaften.“ Das sieht auch Trainer Michael Kluge: „Die Mädels stehen voll im Beruf oder Studium, sie haben sehr viel um die Ohren.“ In der Besetzung Annica Deblitz, Helena Tröster, Julia Springob und Lina Reiche waren sie das ideale Zugpferd für die U18 Staffel mit Hannah Carin Brieden sowie den drei U16-Mädels Alea Bremecker, Johanna Uelner und Thea Köhler. Das junge Quartett der StG Olpe/Lennestadt verpasste mit 49,91 Sekunden die DMNorm um eine einzige Hundertstelsekunde, und das ohne Hannah Bauermann, die geschont wurde. Für Joachim Sasse, den unermüdlichen Förderer der Leichtathletik im Frettertal, war die Leistung von Thilo Rettler (M15) über 800 Meter mit 2:30,76 Minuten sehr erfreulich: „Thilo wurde erst vor kurzem auf Diabetes eingestellt, hatte daher aus gesundheitlichen Gründen Trainingsrückstand. Das war für mich die schönste Überraschung.“ Sein jüngster Nachwuchs stand bei der Kinder-Leichtathletik als bestes U7/U8-Team ganz oben. „Das gab es für uns noch nie“, so Sasse.